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Preisträger PDF Drucken E-Mail

2003



Jürgen Roland, Fernsehpionier und Krimiregisseur, hat es insbesondere mit der „Stahlnetz“-Reihe verstanden, neue Vitalität und Authentizität der Darstellung von Verbrechen und deren Bekämpfung filmisch in Bilder einzufangen. Er hat damit das Medium Fernsehen entscheidend mitgeprägt. Die gemeinsam mit Wolfgang Menge entwickelte Reihe war Startschuss für eine neue Generation von Krimis. Sein Esprit setzte sich über 40 Jahre seines Filmschaffens in seinen Kriminalfilmen fort.

2005



Schimanski-Darsteller Götz George hat durch seine herausragende schauspielerische Leistung dem Typus des Ermittlers eine neue Dimension verliehen. Leidenschaft und Instinktgetriebenheit sind Eigenschaften, die zum Zeitpunkt seiner Entstehung revolutionär waren, ein Wagnis der beteiligten Filmemacher, das im Nachhinein durch die Resonanz der Zuschauer belohnt wurde.

 

2007

Der Drehautor Rolf Basedow wird als herausragende kreative Persönlichkeit für seine innovativen Impulse für das Krimigenre mit dem Ehrenpreis „ROLAND“ ausgezeichnet. Der bereits mehrfach ausgezeichnete Rolf Basedow lieferte die Ideen und verfasste die Vorlagen für herausragende Fernsehspiele wie „Sperling und der brennende Arm“ (Deutscher Fernsehspielpreis, Robert Geisendörfer-Preis), „Polizeiruf: Er sollte tot“ (Grimme-Preis), „Eine Stadt wird erpresst“ (Deutscher FernsehKrimi-Preis) und Kinofilmen wie „Hotte im Paradies“ und „Bin ich schön?“. 

Rolf Basedows Drehbücher zeichnen sich durch besondere Authentizität aus und sind das Ergebnis einer beispiellosen minutiösen Recherchearbeit. Basedows Geschichten gehen auf reale Fälle und Personen zurück, die er detailgetreu dokumentiert und äußerst sorgfältig für die filmische Inszenierung aufbereitet. Nicht der dramaturgische Effekt oder die spektakuläre Wendung der Geschichte sind ihm wichtig, sondern das Denken und Fühlen der Menschen, von denen er erzählt. Rolf Basedow will die Wirklichkeit des Verbrechens in all ihren Facetten erforschen.

 


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