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26. September 2011.Tatort Eifel – Am Sonntag ging in Daun das Krimi-Festival TATORT EIFEL zu Ende. Die ausgerichtete Veranstaltung fand bereits zum sechsten Mal statt und untermauerte 2011 eindrucksvoll ihren Ruf – nicht nur als führendes Fachsymposion für die Branche, sondern auch als Zuschauermagnet für Krimi-Begeisterte aus ganz Deutschland.


Denn neben dem Fachprogramm mit 20 Programmpunkten, bei dem sich Autoren und andere Kreative mit den Verantwortlichen bei Fern-sehsendern und Produktionsfirmen trafen, um sich über die Entwicklung des Genres auszutauschen und Ideen und Formate zu diskutieren, erfreuten sich auch die 30 spannenden Events rund um den Krimi eines regen Zuspruchs und sorgten für Begeisterung unter den Besuchern wie auch der zahl-reich anwesenden TV-Prominenz.

„Mit insgesamt 6000 Zuschauern und Tagungsgästen bei den zahlreichen Premieren, Lesungen und Veranstaltungen rund um den Krimi, sei Tatort Eifel zum wiederholten Mal gelungen,  das Besucherni-veau zu halten und Krimi-Schaffende und –Fans in den Landkreis Vulkaneifel zu locken“, so Festival-leiter Heinz-Peter Hoffmann.

Höhepunkt des diesjährigen TATORT EIFEL war die Abendgala mit der Verleihung des Krimi-Preises ROLAND für die WDR-Produktion „Mord mit Aussicht“ und den BR-Tatort aus München. Letzterer wurde vertreten durch Bettina Ricklefs (Leiterin des Programmbereichs Spiel-Film-Serie), Claudia Simionescu und Gisela Weilemann sowie die Hauptdarsteller Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, die im feierlichen Rahmen den Preis entgegen nahmen. In seiner Laudatio hielt Filmwissenschaftler Prof. Karl Prümm fest, daß sich der Münchner TATORT seit 20 Jahren treu geblieben ist. Ein realitätsnaher und glaubhafter TATORT, der aber dennoch immer wieder neue erzählerische Formen ausprobiert. Das Erfolgsrezept dieses speziellen Ermittlerteams erklärt Prof. Prümm liegt in der „unverbrüchlichen Freundschaft zwischen Batic und Leitmayr, die trotz aller Querelen im entscheidenden Augenblick zusammenhalten und füreinander einstehen.“

Auch das Team von „Mord mit Aussicht“ war in prominenter Besetzung angereist. Neben Autorin Ma-rie Reiners und dem leitenden Redakteur Prof. Gebhard Henke waren auch die Hauptdarsteller Caro-line Peters und Meike Droste anwesend, die sichtlich gerührt ihren ROLAND entgegennahmen und der Laudatio von Tatort-Kommissar Freddy Schenk alias Dietmar Bär lauschten. Er hob hervor, dass „Mord mit Aussicht“ ein wahrer Vorreiter für den neuen Boom der so genannten Schmunzelkrimis sei. Bär ist selbst Fan der Serie und „erfreue sich besonders an den verschrobenen Charakteren und der überspitzten Darstellung provinzieller Weltfremdheit.“ „Mord mit Aussicht“ sei „gleichzeitig modern und retro, bissig und artig.“
Anlässlich dieser besonderen Auszeichnung war selbst WDR-Intendantin Monika Piel anwesend.

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des mit insgesamt 3000 Euro dotierten Deutschen Kurz-krimi Preises an die ausgewählten Erst- bis Drittplatzierten Melanie Raabe, Malte Landsberger und Wolfgang Quest, deren Beiträge in der Tatort-Eifel-Anthologie des KBV-Verlages veröffentlicht wer-den. Die Jury war hochkarätig besetzt mit Martin Schöne, Kulturredakteur bei 3sat, Lektorin Nina Gra-be und Erfolgsautorin Anne Chaplet.
Die Auszeichnungen der drei Preisträger im Rahmen der Abendgala übernahmen Landrat Heinz On-nertz sowie die Schauspieler Gregor Weber (SR-„Tatort“) und die aus der gleichnamigen Sat1-Serie bekannten Polizisten „Toto & Harry“.

Im Anschluss an die Preisverleihungen begeisterte ROLAND-Preisträger Miroslav Nemec (BR-„Tatort“) mit seiner Miro Nemec Band gut 600 Gäste und sorgte bei der Aftershow-Party im Anschluss an die festliche Gala für lockere und ausgelassene Stimmung. Es wurde bis in die frühen Morgen-stunden gefeiert.

Tatort Eifel ist eine gemeinsame Veranstaltung des Landes Rheinland-Pfalz und des Landkreises Vulkaneifel und wird alle zwei Jahre in der dritten Septemberwoche in Daun im Rahmen des Kultur-sommers Rheinland-Pfalz angeboten. Alle Beteiligten freuen sich auf die nächste Ausgabe von Tatort Eifel vom 13.-22. September 2013.

 

 
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Daun, 23.September 2011. Tatort Eifel ― Im Rahmen des Kurzfilmwettbewerbs durfte am 22. September der filmische Nachwuchs zeigen, was er kann: Im Kinopalast Vulkaneifel knisterte es vor Spannung, als sechs Jungregisseure mit ihren Filmen um den Kurzfilmpreis von TATORT EIFEL konkurrierten, der zum dritten Mal in Kooperation mit dem Südwestrundfunk und der MFG Filmförderung Baden Württemberg vergeben wurde.


Um teilnehmen zu können, mussten die Filme den Genres Krimi, Thriller, Mystery und Artverwandtem zugerechnet werden können und durften maximal 25 Minuten Laufzeit haben.
Die drei Preisträger mußten die Jury - der neben SWR-Redakteurin Melanie Wolber (TATORT), der Produzent Dr. Ernst Ludwig Ganzert (Eikon Film) und der Krimiregisseur Martin Kinkel (u. a. „SOKO Kitzbühel“, „Der Staatsanwalt“ und „Rosenheim Cops“) angehörten ― durch ihre künstlerische und handwerkliche Qualität gleichermaßen zu überzeugen.

Den mit 2500 Euro dotierten ersten Preis gewann Erwin Häcker mit seinem Film „Souterrain“. In seiner Laudatio würdigte Martin Kinkel die gelungene Form, in der Häcker eine originelle Idee „kurz, treffend und spannend erzählt.“
Der zweite Platz dotiert mit 1250 Euro ging an Anca Miruna Dunga für ihren Film „Silent River“, der zwischen zwei Welten spielt, eine Geschichte von universeller Gültigkeit. Mit dem dritten Preis und 750 Euro wurde Nachwuchsregisseur Carsten Vauth ausgezeichnet, der stark mit klassischen Genremotiven spielt und die Jury vor allem durch seinen hervorragenden Look überzeugte.

Abschließend resümierte die Kurzfilmjury, dass angesichts derart talentierter Nachwuchsfilmer kein Anlass zur Sorge bestehe, dass es künftig an innovativen kriminalistischen Werken mangeln könnte.

Zum zweiten Mal lobte TATORT EIFEL in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) den Drehbuchpreis DER CLOU aus. Bei der zweitägigen Krimi-Stoffbörse und der folgenden Präsentation vor Fachpublikum, bestehend aus Produzenten, Redakteuren und Verlegern, wurden acht neue Konzepte für Kriminalfilme- und –reihen vorgestellt. Eine vierköpfige Jury, bestehend aus Produzent Stephan Ottenbruch (Life Entertainment), dem Redaktionsleiter Günther van Endert (ZDF), dem Autor und Vorstandsmitglied des VDD, Pim G. Richter sowie dem Vertreter von Barbara Thielen, Robert Pfeffer (RTL), wählte die Preisträger aus.

Robert Hummel überzeugte die Juroren mit seinem Konzept „Anna & die Detektive“ und erhielt für seine Arbeit und die Fortentwicklung der viel versprechenden Idee 4000 Euro. Seine Serie über eine Detektivin zwischen zwei sehr verschiedenen Männern besticht nicht nur durch klugen Humor und lebendige Figuren, sondern auch durch einen äußerst genauen Blick auf Berlin und seine Einwohner.

Die Autoren Jochen Thum & René Zeuner, die mit ihrem Krimiserienkonzept „Ausgerechnet Brandenburg“ Klischees über den real existierenden Ossi-Wessi-Konflikt ironisieren, wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Die Qualität der vorausgewählten Stoffe war in diesem Jahr sehr hoch, deswegen fiel die Entscheidung besonders schwer und die Jury verlieh einen zusätzlichen dritten Preis an die Autorin Doris Jahn für ihr Spielfilm-Exposé „Catalina“.

Die Preise wurden im Vorfeld der Sat1-Kinopremiere „Hannah Mangold & Lucy Palm“ verliehen und regten beim anschließenden Sektempfang zwischen Produzenten, Redakteuren und Autoren zu intensiven Gesprächen an.

 
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Daun, 22. September 2011, Tatort Eifel - Nachdem der erste Teil des SWR-Eifelkrimis „Der Bulle und das Landei“ ein durchschlagender Erfolg war, hat nun der zweite Teil „Der Bulle und das Landei – Babyblues“ am Mittwochabend viele Zuschauer aus der Region angelockt.

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Hauptdarsteller Nr. 1: das beschauliche Eifel-Städtchen Monreal. In zwei voll besetzten Kinosälen des Kinopalasts Vulkaneifel in Daun lachten 300 Zuschauer über den strafversetzten Kommissar Killmer (Uwe Ochsenknecht) und die eifrige Polizeiobermeisterin Kati Biver (Diana Amft). Neben Killmers größtem Gegner, der provinziellen Langeweile, knöpfen sich der coole Großstadt-Exilant und die ehrgeizige Ortspolizistin diesmal den Filz hinter den Fassaden der Fachwerk-Idylle vor. Neben der Ermittlung in einem Mordfall müssen sich die beiden zusätzlich mit einem Baby herumschlagen, das Elterngefühle in ihnen weckt.

Bei der Premiere in Daun gaben sich nicht nur Hauptdarstellerin Diana Amft, sondern auch Schauspielerin Ulrike Bliefert die Ehre, die als Oma Biver mit Mundart-Charme und erfrischendem Pragmatismus die Herzen der Zuschauer im Sturm eroberte. Auch die Drehbuchautoren Uwe Kossmann und Markus Hoffmann, die Produzentin Dr. Beatrice Kramm, sowie die Redaktion des SWR und Fernsehdirektor Bernhard Nelessen waren vertreten.

Uwe Ochsenknecht, der zunächst sein Kommen angekündigt hat, musste leider aufgrund von Dreharbeiten seine Teilnahme absagen.

In den kommenden zwei Tagen lädt das Krimifestival TATORT EIFEL erneut in den Kinopalast Vulkaneifel zu weiteren Premieren ein. Auf dem Programm stehen dann das Debüt der neuen SAT1-Reihe „Hannah Mangold“-Reihe mit Anja Kling in der Hauptrolle und der NDR-Tatort „Borowski und die Frau am Fenster“ mit den Hauptdarstellern Axel Milberg und Sibel Kekilli.

 

 
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Große Resonanz weit über die Kreisgrenzen hinaus

Das Krimi-Festival Tatort Eifel hat in Kooperation mit Eifeler Landbier ein Gewinnspiel durchgeführt bei dem die glücklichen Gewinner nun feststehen. Dabei kamen die Zusendungen nicht nur aus dem Landkreis selber, sondern aus dem Raum Köln/ Bonn, dem Ruhrgebiet, der Mosel, dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und aus Belgien.

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Wittlich/ Daun. Tatort Eifel und Bungert verlosten im Vorfeld des Krimifestivals Tatort Eifel im Landkreis Vulkaneifel ein Krimi-Wochenende für 2 Persoenen. Unter den mehr als 450 Einsendungen wurde am vergangenen Montag die Gewinnerin gezogen.

v.l.n.r. Beate Bungert, die Gewinnerin Marita Teusch, Verena Bernardy, Kreisverwaltung Vulkaneifel

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