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Filmpreis ROLAND für Krimireihe „Spuren des Bösen" und Schauspieler Matthias Brandt

Der Filmpreis ROLAND geht in diesem Jahr an zwei Preisträger, die dem Krimigenre nach Ansicht der Jury in den vergangenen Jahren auf inhaltliche oder filmästhetische Weise neue Impulse gegeben haben:
Die deutsch-österreichische Koproduktion „Spuren des Bösen" mit Heino Ferch in der Hauptrolle des Kriminalpsychologen Richard Brock wird für das beste Gesamtkonzept geehrt. Matthias Brandt erhält für seine schauspielerische Einzelleistung als Kommissar Hanns von Meuffels im Münchner „Polizeiruf 110" die Auszeichnung. Dies entschied die Jury bestehend aus Schauspieler Dietmar Bär, Produzentin Gloria Burkert, Regisseur Hajo Gies, Kultursommer-Chef Prof. Dr. Jürgen Hardeck, TV-Spielfilm-Redakteurin Martina Kalweit sowie Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger. Der Filmpreis ROLAND wird alle zwei Jahre im Rahmen des Krimifestivals „Tatort Eifel" vergeben (diesjährige Ausgabe: 15. bis 23. September).


heino ferchSeit 2012 (dt. Erstausstrahlung ZDF; ORF 2011) ist Heino Ferch als Richard Brock auf den „Spuren des Bösen" in Wien und Umgebung unterwegs. Als Verhörspezialist wird er von der Polizei stets hinzugezogen, taucht in die Abgründe der Seelen ein, begegnet dem Bösen. „Jede der sechs Episoden ist ein in sich geschlossenes Werk von hoher inszenatorischer Dichte und ermöglicht eine faszinierende Nähe zu den Figuren, deren eigenwillige Charaktere deutlich im Zentrum stehen", heißt es in der Jurybegründung. Neben dem brillanten Spiel von Heino Ferch und der hervorragenden Besetzung hebt sie die Arbeit des stets konstant zusammenarbeitenden Teams um Regisseur Andreas Prochaska mit Drehbuchautor Martin Ambrosch und Kameramann David Slama hervor: „Erzählt wird über Bilder, Klänge und Atmosphäre, womit es gelingt, immer neue Strategien der Erzählung zu entwickeln, ohne auf den ausgetretenen Pfaden einer geradlinigen Krimierzählung zu enden. Dabei entwickelt die Reihe eine psychologische Spannung, der man sich kaum entziehen kann." Es ist die erste Auszeichnung, die diese Krimireihe in Deutschland erhält. In Österreich wurde sie u.a. mit dem Film- und Fernsehpreis Romy gewürdigt.


matthias brandtAuch der in Kürze aus dem „Polizeiruf 110" ausscheidende Schauspieler Matthias Brandt wird für seine Rolle als Kommissar Hanns von Meuffels mit dem ROLAND geehrt. Seit 2011 ermittelte er in insgesamt zwölf Fällen für den Bayerischen Rundfunk.

Die Jury lobt „sein zurückhaltendes und trotzdem so ausdrucksstarkes Spiel. Auch wenn er nichts spricht, sagt er doch alles mit diesem für ihn bekannten vieldeutigen Blick. Matthias Brandt macht aus Hanns von Meuffels den Feingeist unter den Kommissaren; einen Mann mit Stil und unglaublichem Charme."

 

 Die Verleihung des ROLAND findet im Rahmen der Abendgala des Krimifestivals „Tatort Eifel" am 23. September 2017 in Daun statt. Bisherige Preisträger waren etwa der Namensgeber und Pionier der ersten Stunde im Fernsehkrimi, Jürgen Roland, der Drehbuchautor Rolf Basedow, der Schauspieler Götz George, die Schauspielerin Senta Berger, die Schauspieler Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl (München-„Tatort"), die ARD-Krimiserie „Mord mit Aussicht", der Dominik Graf Film „Das unsichtbare Mädchen" sowie die vier Kino-Verfilmungen der „Brenner"-Romane nach den Drehbüchern von Roman-Autor Wolf Haas, Regisseur Wolfgang Murnberger und Schauspieler und Kabarettist Josef Hader.


Pressebilder „Spuren des Bösen" können Sie bei der Pressestelle des ZDF anfordern: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressebilder Matthias Brandt können Sie bei der Pressestelle des BR anfordern.

 

Die ROLAND-Jury

Dietmar Bär, Schauspieler
Dietmar Bär, Schauspieler1961 geboren, entdeckte er sein Interesse für die Schauspielerei bereits in der Schule und ging nach dem Abitur zur Ausbildung an die Westfälische Schauspielschule Bochum. Ab Mitte der 80er Jahre war Dietmar Bär zunehmend in Fernsehrollen zu sehen, blieb dem Theater jedoch stets treu. Als Kommissar Freddy Schenk ist er seit 20 Jahren im Kölner-„Tatort" in über 70 Fällen im Einsatz und wurde 2000 gemeinsam mit Klaus J. Behrendt mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2012 wurde Dietmar Bär mit der Goldenen Kamera von HÖRZU als bester deutscher Schauspieler für den Film „Kehrtwende" geehrt. Dietmar Bär gründete mit Kollegen des Tatort Teams den Verein „Tatort-Straßen der Welt e.V.", der sich für die Belange benachteiligter Kinder einsetzt und erhielt 2015 zusammen mit Klaus J. Behrendt für seine ehrenamtliche Arbeit den Landesverdienstorden Nordrhein-Westfalen.
 


Gloria Burkert, Produzentin
 
Gloria Burkert, ProduzentinProduzentin bei BurkertBareiss Development, zeichnet gemeinsam mit Andreas Bareiss verantwortlich für mehr als 50 Kino- und Fernsehfilme, darunter „Tatort" und „Polizeiruf 110". Für „Eine Stadt wird erpresst" wurde sie mit dem Grimme¬Preis sowie dem Deutschen FernsehKrimi-Preis ausgezeichnet. Für das Kino produzierte sie u.a. „Nirgendwo in Afrika", der 2002 den Oscar für den besten ausländischen Film erhielt.
 

 

 

Hajo Gies, Regisseur

Hajo Gies, RegisseurRegisseur zahlreicher Fernseh- und Kinokrimis, u.a. „Tatort". Er war maßgeb­lich an der Entwicklung der Figur des „Tatort"-Kommissars Horst Schimanski beteiligt. Dafür erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis und den Grimme-Preis in Gold. Gies inszenierte zahlreiche Folgen des MDR-Tatorts aus Leipzig und hat u.a. die Anfänge der Erfolgsserien „Kommissar Rex" und „Der Bulle und das Landei" geprägt.

 

 

 

 

Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Geschäftsführer Kultursommer Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Geschäftsführer Kultursommer Rheinland-PfalzStudium der Vergleichenden Religionswissenschaft, Sinologie und Philosophie. Autor mehrerer Bücher zu Leben und Werk Erich Fromms. Seit 1995 Referent im Ministerium für Kultur sowie künstlerischer Geschäftsführer des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Mitarbeit an der Eifel-Criminale 1999 und an der Westerwald-Criminale 2003 sowie an allen „Tatort Eifel"-Festivals. Liebhaber guter Krimis und herausragender amerikanischer TV-Serien.
 

 

 

Martina Kalweit, TV-Spielfilm-Redakteurin
 
Martina Kalweit, TV-Spielfilm-RedakteurinMartina Kalweit studierte Germanistik, Soziologie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität Frankfurt, danach freie journalistische Arbeit. Seit 1998 ist sie in der Filmredaktion der Programmzeitschrift „TV-Spielfilm" tätig, zwischen 1998 und 2006 leitend.
 

 

 

 

Prof. Dr. Marcus Stiglegger, Filmwissenschaftler
 

stigleggerFilm- und Kulturwissenschaftler, lehrt im Studiengang Fernsehen und Film an der Dekra Hochschule für Medien, Berlin, wo er auch Vizepräsident ist. Zudem Gastprofessor in Klagenfurt (Österreich), Wroclaw (Polen) und Clemson (USA), Akademischer Oberrat in Siegen, Vertretungsprofessor an der Universität Mainz, zahlreiche Lehraufträge, u.a. in Mannheim und Regensburg. Forschungsschwerpunkte: Seduktionstheorie der Medien, Medialisierungen des Holocaust, Körpertheorie, Genretheorie, Mythos und Moderne. Zahlreiche Monografien und Herausgeberschaften zu Filmanalyse, -geschichte und -theorie, Drehbuchautor, Produzent und Autor von Bonusmaterial zu zahlreichen Filmveröffentlichungen.

 

Veranstaltungen KrimiLive (Auswahl)

Arte Criminale meets Gudrun Landgrebe - Mördergeschichten zu Killersongs
 

moerdergeschichtenEine der renommiertesten deutschen Schauspielerinnen eröffnet das diesjährige Krimifestival: Gudrun Landgrebe. „Die Flambierte Frau" machte sie über Nacht zum Star. In der Folge drehte sie u.a. mit international bekannten Regisseuren und lieh zahlreichen Hörbüchern ihre Stimme. Bei der Krimi-Revue Arte Criminale liest sie spannende Kurzkrimis vor, die eingebettet sind in die Sounds, Beats und Gefühle altbekannter Krimisongs. Die musikalisch-literarischen Ermittlungen werden begleitet von Hörspielgeräuschen und Lichtinstallationen - ein besonderes Erlebnis für alle Krimi- und Musikfreunde.
15. September, 20 Uhr, Forum Daun
 

 

Frech, witzig und temporeich: Dominique Horwitz liest aus seinem Romandebüt

Dominique HorwitzDer in Paris geborene Schauspieler, Regisseur und Sänger Dominique Horwitz (u.a. „Stalingrad", „Der große Bellheim") erzählt in seinem ersten Roman „Tod in Weimar" eine turbulente Kriminal- und Liebeskomödie. Alles dreht sich um eine illustre Gemeinschaft, die sich in dem Weimarer Seniorenheim „Villa Gründgens" zusammengefunden hat. Seine liebevoll gezeichneten Charaktere sind zum Wiedererkennen überdreht.
17. September, 20 Uhr, Kinopalast Vulkaneifel, Daun
 

 

 Mit dem Ruhrpott-Rambo im Revier - Eine Schimanski-Hommage Macher und Weggefährten der „Tatort"-Legende erinnern sich
 
Am Set von „Schimanski: Rattennest": Regisseur Hajo Gies und Götz George (r). © WDR/Michael BöhmeAls „Tatort"-Legende ist der unkonventionelle Duisburger Ermittler Horst Schimanski alias Götz George bis heute unübertroffen: Bebildert durch zahlreiche Ausschnitte aus „Schimanski"-Folgen blicken die zentralen Macher und wichtige SchauspielkollegInnen nun auf die Entstehung der außergewöhnlichen „Tatort"-Figur und die Arbeit mit Götz George zurück. „Tatort"-Erfinder Gunther Witte, Regisseur Hajo Gies, Drehbuchautor und Schauspieler Chiem van Houweninge und die Schauspielerinnen Brigitte Janner und Nina Petri lassen im Gespräch den beliebten Star noch einmal lebendig werden. In Kooperation mit Icestorm.
18. September, 20 Uhr, Kinopalast Vulkaneifel, Daun
 

 

Kabarett trifft Krimi: Tod unter Gurken

Tod unter GurkenEin einmaliger Abend mit einem unschlagbaren Team, was Humor, Kauzigkeit und Spannung angeht: Kai Magnus Sting, Henning Venske und Jochen Malmsheimer sprechen und spielen „Tod unter Gurken". Eine groteske und pointenreiche Kriminalgeschichte mit dem Hobby-Detektiv Alfons Friedrichsberg in der Hauptrolle, die Kabarettist Kai Magnus Sting mit absurdem Witz, rabenschwarzem Humor und sprachlicher Finesse geschriebenen hat. Der Perkussionist Markus Paßlick setzt dabei feinste akustische Akzente. Und dazwischen ist viel Raum für Improvisation und Kabarett.
19. September, 20 Uhr, Eifel-Film-Bühne, Hillesheim
 

 

„Protokolle des Bösen": Fritz Wepper spielt „Die Bestie"

Protokolle des Bösen - A&E Eigenproduktion mit Fritz Wepper © PR A&E, 2016 Getty Images, Joerg Koch.Der deutsche Kriminalist, Autor und Experte für Serienmorde Stephan Harbort interviewte 50 deutsche Serienmörder. Für das True-Crime-Format „Protokolle des Bösen" (Sender: A&E) wurden diese schließlich in als Kammerspiel inszenierte Interviews nachgestellt -mit bekannten Schauspielern in den Rollen der Killer, darunter Fritz Wepper, Michaela May, Uwe Ochsenknecht und Sven Martinek. Am „Tatort Eifel" zeigt sich Fritz Wepper als „Die Bestie", ein Mann, der mehrere Menschen brutal ermordet hat. Im Anschluss an die Vorführung sprechen der Schauspieler und Stephan Harbort über die Arbeit an diesem Format. Moderation: Emanuel Rotstein (Director Production A+E Networks Germany). Einlass ab 16 Jahren.
19. September, 20 Uhr, Kinopalast Vulkaneifel, Daun
 


Tatort Wohnzimmer: Erfolgsautorin Melanie Raabe liest in privater Atmosphäre

Melanie RaabeDie international gefeierte Autorin Melanie Raabe kommt wieder an den Tatort - diesmal direkt zu den Eifelanern nach Hause. In einer Wohnzimmer-Lesung wird sie in ganz besonderer privater Atmosphäre aus einem ihrer Bücher lesen.
19. September, 20 Uhr, Wohnzimmer in der Eifel
 

 

 

 

Erster Einsatz: Schwarzwald-„Tatort" feiert Premiere bei „Tatort Eifel"

Erster Einsatz: Schwarzwald-„Tatort" feiert Premiere bei „Tatort Eifel"Ab Herbst 2017 ist am Sonntagabend ein neues Ermittler-Team in der „Tatort"-Landschaft unterwegs: Beim Schwarzwald-„Tatort" sind die Kommissare Franziska Tobler und Friedemann Berg im Einsatz. Gespielt werden die neuen SWR Ermittler von Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner. In ihrem ersten Fall steht ein Mord an einer Elfjährigen im Zentrum. Vor der Erstausstrahlung gibt es die Premiere bei „Tatort Eifel" mit den Machern und Schauspielern.
20. September, 20 Uhr, Kinopalast Vulkaneifel
 

 

 

Gustav Peter Wöhler Band meets Hannelore Hoger

Gustav Peter Wöhler Band meets Hannelore HogerZurück am „Tatort Eifel": bereits 2013 begeisterte das Quartett bei der Abendgala des Krimifestivals das Publikum mit Coverversionen von Rock- und Pop-Klassikern. Auch jetzt wird die Band wieder eine ganz individuelle Sammlung von Songs auf die Bühne bringen. Dabei treffen One-Hit-Wonder auf Geheimtipps, Evergreens auf vergessene Titel mit Entdeckungswert. Im Laufe des Abends wird die Schauspielerin Hannelore Hoger eine mörderische Kurzgeschichte vorlesen.
24. September, 20 Uhr, Hotel Augustiner Kloster Hillesheim
 

 

Fachprogramm „Tatort Eifel"


Weltweiter Serienboom: Experten beleuchten Serienformate und deren Faszination
Erneute Kooperation mit dem Grimme-Institut

Das diesjährige Fachprogramm von „Tatort Eifel" steht wieder im Zeichen des internationalen Serienbooms - ein Trend, der anhält, jedoch stetig neue Formate und Ansprüche entwickelt. Wie reagieren Sender, Produzenten und Kreative darauf? Wie sieht die Zukunft aus? Vom 19. bis 23. September gehen diesen und weiteren Fragen namhafte Experten der Film- und Fernsehbranche nach. „Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder einflussreiche Persönlichkeiten der Film- und Fernsehbranche zu unseren Gästen zählen können, die aufschlussreiche Einblicke in ihre Arbeit geben können. Ebenso ist es eine erneute Bereicherung, dass wir das Grimme-Institut wieder als Kooperationspartner gewinnen konnten", sagt Julia Röskau, Leiterin des Fachprogramms.
Zu den Highlights des diesjährigen Fachprogramms zählen die hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen. Verantwortliche von u.a. ARD, ZDF und RTL diskutieren am 22. September darüber, welche Chancen die deutsche (Krimi-)Serie im internationalen Vergleich hat und wie sich der Bedarf nach internationalen High End-Serien auf den deutschen Produktionsmarkt auswirkt. Erstmals ist auch ein Vertreter eines Weltvertriebs dabei (Moritz von Kruedener, Betafilm), da die Distribution für Serienproduzenten in den vergangenen Jahren ein weitaus relevanteres Thema geworden ist. Darüber kann auch Jörg Winger, Showrunner der Amazon-Serie „Deutschland 86", in seinem Case Study (22.09.) berichten. Das Grimme-Institut stellt am 21. September Vergleiche zwischen der konventionellen Fernsehserie und den modernen Webserien her. Mit auf dem Podium: Programmgeschäftsführer von funk, Florian Hager. Er kann ein Jahr nach dem Start eine erste Bilanz des online¬Angebots von ARD und ZDF für die jungen Zuschauer ziehen und gemeinsam mit Produzenten, Autoren und Dramaturgen Phänomene im Netz analysieren. Daran schließt ein Workshop vom SWR an, in dem der konkrete Bedarf an transmedialen Geschichten aufgezeigt wird. Was eine erfolgreiche amerikanische Serie von der deutschen Erzählweise unterscheidet, analysiert schließlich Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger anhand der herausragenden Crime-Serie „True Detective" (22.09.). In einem weiteren Case Study (22.09.) berichtet Romanautor Wolfgang Schorlau gemeinsam mit Vertretern der ZDF-Produktion „Dengler" über die Herausforderungen einer Romanadaption für eine Krimi-Reihe.
Auch bietet das Krimifestival wieder Einblicke in den kriminalistischen Alltag: Mit dem Profiler Stephan Harbort kommt einer der Stars des aktuellen „True Crime"-Trends an den „Tatort Eifel". Neben seinem Vortag über reale Ermittlermethoden (21.09.) wird er mit Fritz Wepper über die gemeinsame Arbeit in „Protokolle des Bösen" (Sender: A&E) sprechen (19.09.). Zudem bietet die Polizei des Landes Rheinland-Pfalz wieder die Möglichkeit für die Krimimacher an, Einblicke in den Umgang mit Schusswaffen zu bekommen. Phantombildzeichner Uwe Kinn gewährt Einblicke in die neue 3D-Technik und deren Möglichkeit, Tathergänge genauer zu rekonstruieren (20.9.).

Die Entwicklung neuer Stoffe und die Zusammenarbeit zwischen Drehbuchautoren und Sendern ist auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Bestandteil des Festivals. In den Sender-Workshops zu den Serien „Alarm für Cobra 11" (RTL) und „Letzte Spur Berlin" (ZDF) können ausgewählte Autoren in exklusiven Gruppen ihre Ideen mit den Machern der Serien besprechen und auf Grundlage eines direkten Feedbacks weiterentwickeln.
Bei der gemeinsam mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) ausgerichteten „Stoffbörse" wurden wieder innovative Ideen und Krimikonzepte gesucht. Die von der Jury ausgewählten Drehbuchautoren der besten Beiträge erhalten eine Entwicklungsförderung in Form von dramaturgischer Beratung in Zusammenarbeit mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA). Mit dieser Förderung sollen die eingereichten Beiträge zur Marktreife gebracht werden, bevor sie am 21. September den anwesenden Redakteuren und Produzenten exklusiv präsentiert werden.

Nachwuchs-Regisseuren wird ebenfalls wieder der rote Teppich ausgerollt. In Kooperation mit dem SWR rief das Krimifestival zum sechsten Mal Studenten von Filmhochschulen sowie Nachwuchsfilmemacher auf, ihre Beiträge beim Kurzfilm-Preis einzureichen. Die Gewinner-Beiträge werden am 21. September im „Kinopalast Vulkaneifel" gezeigt. In der Jury: Michael Schmidl (SWR), Nicole Weegmann (Regisseurin) und Hans-Jochen Wagner (Schauspieler).

Eine überaus große Resonanz erhielt in diesem Jahr wieder der Kurzkrimi-Wettbewerb, bei dem sich knapp 400 Nachwuchs-Autoren mit einer Kurzgeschichte beworben haben. Die Jury, bestehend aus Jürgen Kehrer („Wilsberg"-Erfinder), Martin Schöne (Krimiautor und 3sat-Redakteur) und Nina Grabe (Rowohlt-Lektorin), wählten die besten Beiträge aus. Diese werden am 22. September im Kinopalast Vulkaneifel vor Publikum vorgetragen.

Den Gästen von „Tatort Eifel" werden zudem exklusive Filmpremieren im Kinopalast Vulkaneifel in Anwesenheit von Vertretern des Teams und der Darsteller präsentiert. Dieses Mal u.a. dabei: Das neue SWR-Ermittlerteam vom Schwarzwald-„Tatort" mit Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner hat seinen ersten Auftritt bei „Tatort Eifel" (20.09.).
 

Team Tatort Eifel
 

Festivalleiter

Heinz-Peter Hoffmann, FestivalleiterHeinz-Peter Hoffmann
Büroleiter der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun. Er hat das Festival in den Jahren 1999/2000 gemeinsam mit dem Krimiautor Jacques Berndorf ins Leben gerufen und hat seither die Gesamtverantwortung als Festivalleiter.
 

 

 

 


Julia Röskau
Julia Röskau
Seit 1999 als Producerin für Fernseh-, Kinofilme und Serie tätig. Seit 2009 leitet sie das Fachprogramm für die Film- und Fernsehbranche von „Tatort Eifel".
 

 

 


Kyra ScheurerKyra Scheurer
Sie arbeitet vorrangig als Drehbuchdramaturgin und ist Teil der künstleri¬schen Leitung des Montage-Festivals „Filmplus". Seit 2007 ist sie Vorstands¬mitglied des Verbands für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA). Bei „Tat¬ort Eifel" ist sie Sektionsleiterin für den Kurzfilm-Wettbewerb.
 

 

 

Presse/Marketing/Veranstaltungen
 

Verena BernardyVerena Bernardy
Pressesprecherin der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun. Bei „Tatort Eifel" ist sie seit 2009 zuständig für die Bereiche Marketing und Pressearbeit sowie für die Veranstaltungen im öffentlichen Rahmenprogramm.
 

 

 

 


Anmeldung Wettbewerbe / Akkreditierungen / Örtliche Organisation / KrimiLive
 

Marita SchulzeMarita Schulze
Seit der ersten Stunde gehört sie zum „Tatort Eifel" Team und ist für die Bereiche Anmeldung Wettbewerbe, Akkreditierungen, örtliche Organisation zuständig.
 

 

 

 


Kraemer ElviraElvira Krämer
Sie ist neu im Team von „Tatort Eifel" und unterstützt ihre Kollegin Marita Schulze bei den vielfältigen organisatorischen Aufgaben rund ums Festival.


Tatort Eifel ist eine Veranstaltung des Landkreises Vulkaneifel und des Landes Rheinland-Pfalz
und findet im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt.



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