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Mehr Masse, mehr Klasse?

Filmexperten diskutieren den Fiction-Boom

Das Fachprogramm von „Tatort Eifel 10 – Die Jubiläumsausgabe“ (17.–21.09.) nimmt auch in diesem Jahr wieder aktuelle Trends im nationalen und internationalen Bereich in den Blick. Zahlreiche namhafte Experten der Film- und Fernsehbranche kommen dazu nach Daun und
geben Einblicke in die Arbeit.

 

Ein zentrales Thema ist der anhaltende Höhenflug, den die Produktion fiktionaler Projekte erlebt. Genres wie Krimi und Thriller boomen sowie verschiedenste Hybridformen, in denen auch verwandte Genres wie Mystery eine wesentliche Rolle spielen. Neue Player teilen den Pay-TV- und SVOD-Markt neu auf, arbeiten jedoch auch immer öfter mit den etablierten linearen Fernsehsendern zusammen und geben der Branche so einen großen Auftrieb. Die Chancen und Schwierigkeiten, die diese neu gesetzten Maßstäbe bei Kreativen und Produzenten hervorrufen, werden in einer Podiumsdiskussion von Experten in den Fokus gerückt (19.09.). Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits Marcus Ammon, Senior Vice President Original Production von Sky Deutschland, Moritz Pohl, Bereichsleiter VoD-Content bei der Mediengruppe RTL Deutschland und verantwortlich für TV Now sowie Dr. Nadine Bilke, Senderchefin von ZDFneo. Auch Katja Hofem von der in Kürze startenden ProSiebenSAT1-Streaming-Plattform Joyn ist angefragt. Torsten Zarges, Journalist und u.a. Chefreporter bei dwdl.de, moderiert das Gespräch.

Am Beispiel der Grimme-Preis-gekrönten Serie „Beat“ (Amazon Prime) gewähren Mitglieder der Grimme-Jury Einblick in ihre immer diffiziler werdende Arbeit und erläutern ihre kritisch beäug-ten Entscheidungen. Die in Kooperation mit dem Grimme-Institut veranstaltete Podiumsdiskussion beleuchtet die Kriterien, nach denen so genannte Qualitätsserien bewertet werden können, und zeigt, welche Rolle dabei die Auswertungswege spielen (20.09). Daneben berichten der Drehbuchautor von „Beat“, Norbert Eberlein, und der Regisseur Marco Kreuzpaintner (angefragt) darüber, welchen Herausforderungen sie sich bei dieser komplex erzählten Serie stellen mussten.

Mit Jörg Winger (UFA Fiction) ist ein weiterer Grimme-Preisträger vor Ort (18.09.). Der Macher von „Deutschland 83/86“ berichtet in einem Case Study über seine neue – die erste mit HBO Europe koproduzierte – Serie „Hackerville“, die in diesem Jahr in Marl ausgezeichnet wurde. Mit dabei ist auch Jonathan Young, Executive Producer bei HBO Europe

Einen interessanten Blick auf den internationalen Markt bietet auch Torsten Zarges, wenn er bei „Hot crime from around the world“ Neustarts aus aller Welt präsentiert (20.09.).

Trotz eines Überangebots an spannenden fiktionalen Serienformaten im Streaming-Bereich erfreuen sich die Primetime-Krimis der öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin größter Be-liebtheit. Matthias Pfeifer (ZDF-Redakteur) bietet einen Vortrag zum Thema „Kultverdächtig – der ZDF-Freitagskrimi zwischen Tradition und Modernisierung“ mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion an (20.09.).
Was in unserem Gehirn passiert, wenn wir Filme schauen, wird von zwei Experten des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik vorgestellt. Keyvan Sarkhosh und Alessandro Tavano präsentieren die Arbeit ihres Instituts und erste Ergebnisse der „Brain on Screen“-Studie. Hier wird die Wirkung filmischen Erlebens an Probanden unmittelbar gemessen. Ob die Ergebnisse der Studie Rückschlüsse für die Entwicklung und Gestaltung von Filmstoffen zulassen, werden die Referenten nach ihrem Vortrag im Gespräch mit den anwesenden Fachgästen erörtern (19.09.).

Das Fachprogramm von „Tatort Eifel“ widmet sich neben der Auseinandersetzung mit aktuellen Informationen aus der Branche auch der konkreten Arbeit an Ideen und Projekten. Anhand ak-tueller Krimiserien analysiert die Dramaturgin Dr. Eva-Maria Fahmüller, die Bedeutung besonderer Welten für die Erzählung in einer Serie (19.09.). Mit dem Motto „Good old Krimi – Thinking out of the box! – Sich frei schreiben trotz Vorgaben, Konventionen und breitge-tretenen Erzählpfaden des Krimigenres“ hält Erfolgsautorin Anika Wangard einen Vortrag zu dramaturgischen Grundsätzen (20.09.).

Um gute Stories mit relevanten Aufhängern zu schreiben, ist aber auch intensive Recherchearbeit für Autoren unabdingbar. So kommen Experten zu Wort, die über reale Geschehnisse und Phänomene in der Polizeiarbeit berichten. Das LKA Rheinland-Pfalz bietet Vorträge zum Thema „Politisch motivierte Kriminalität“ (Dr. Marwan Abou-Taam) sowie „Künstliche Intelligenz – Chancen und Herausforderungen in der polizeilichen Ermittlungsarbeit“ (Robin Kleinwächter) an.

Auch in diesem Jahr veranstalten Sender und Produzenten wieder Workshops für ausgewählte Autoren. Diese konnten sich bis April mit neuen Ideen für die Mitarbeit an den Serien „SOKO Potsdam“ (Bantry Bay Productions für das ZDF) und „Die Pfefferkörner“ (Letterbox Filmproduktion für NDR/ARD) bewerben. Erstmals wird ausgewählten Autoren außerdem ein Writer’s room in Form eines Workshops angeboten (21.09.), angeleitet wird er von der Drehbuchautorin Jana Burbach (u.a. „Bad Banks“). Ab Beginn der Akkreditierungsphase ist es möglich, sich für diesen Workshop zu bewerben.

Neben den Workshops stellen die Wettbewerbe ein Herzstück des Krimifestivals dar. Drehbuchautoren waren eingeladen, sich mit eigenen Ideen für Kriminalfilme und -serien für die Stoffbörse zu bewerben. Mit der Förderung von „Tatort Eifel“ können sie ihre Ideen nun weiterentwickeln und nach professioneller Beratung im Rahmen des Fachprogramms am 19. September vor potenziellen Abnehmern präsentieren. Die Stoffbörse wird in Kooperation mit dem VDD (Verband Deutscher Drehbuchautoren) und VeDra (Verband für Film- und Fernsehdramaturgie) ausgerichtet.

Dem Regie-Nachwuchs wird ebenfalls wieder der rote Teppich ausgerollt. In Kooperation mit dem SWR rief das Krimifestival zum siebten Mal Studenten von Filmhochschulen sowie Nachwuchsfilmemacher auf, ihre Beiträge beim Kurzfilm-Wettbewerb einzureichen. Die Gewinner-Beiträge werden am 19. September im Kinopalast Vulkaneifel gezeigt. Prominentes Jurymitglied in diesem Jahr ist die Schauspielerin Ulrike Folkerts.

Ulrike Folkerts steht auch im Zentrum einer der exklusiven Filmpremieren im Kinopalast Vulkaneifel. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Lena-Odenthal-„Tatorts“ zeigt das Festival in Kooperation mit dem SWR am 20. September die Jubiläumsfolge „Die Pfalz von oben“ (Arbeitstitel). Ulrike Folkerts und weitere Mitglieder des Filmteams werden persönlich anwesend sein. Der langjährige Partnersender RTL nutzt die Plattform des Festivals nun bereits zum zweiten Mal, um das traditionelle Produzententreffen „produced by…“ in Daun auszurichten (auf gesonderte Einladung).


Tatort Eifel ist eine Veranstaltung des Landkreises Vulkaneifel und des Landes Rheinland-Pfalz
und findet im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt.



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